NFDI-MatWerk

Auf dem Weg zu einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für die Materialwissenschaft & Werkstofftechnik

Neuigkeiten:

  • NFDI-Antrag NFDI-MatWerk am 30. September bei der DFG eingreicht. Mehr Infos
  • Überwältigendes Feedback: NFDI-MatWerk hat gefragt — 536 Mitglieder der wissenschaftlichen Community haben geantwortet. Herausgekommen ist die erste große Digitalisierungsumfrage der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik in Deutschland. Und ein starker Auftrag an NFDI-MatWerk. Zur Publikation
  • Melden Sie sich unter nfdi-matwerk/signup an, um über Infos des Konsortiums NFDI-MatWerk auf dem Laufenden zu bleiben.

Was ist die NFDI?

NFDI steht für eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur. Bund und Länder haben am 26. November 2018 vereinbart Fördermittel bereitzustellen, um Datenbestände verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen einheitlich und systematisch zugänglich zu machen. Indem Forschende und wissenschaftliche Einrichtungen ihre Datenbestände konsequent und barrierefrei standardisieren, können zukünftig starke Effizienzgewinne und Synergien zwischen einzelnen Forschenden und entsprechend entwickelten IT-Systemen ermöglicht werden. Dieser Schritt ist in Zeiten digitaler Infrastrukturen zentral für die Art und Weise wie wir in der Zukunft Forschung betreiben werden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft als ausschreibendes Organ setzt bei der Zuteilung der NFDI-Fördermittel aufgrund der Komplexität und Tragweite des Vorhabens auf die Gründung und Vernetzung sogenannter Konsortien. In ihren Teildisziplinen vernetzt sollen Konsortien dabei garantieren, dass das Vorhaben der NFDI die notwendige Breite an Stakeholder abbildet. Nur so können die angestoßenen Projekte sowohl die nötige Expertise und Kapazität, als auch später die Akzeptanz der entwickelten Lösungen ermöglichen.

Mehr Infos gibt es bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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Was ist NFDI-MatWerk?

Das Konsortium NFDI-MatWerk soll sich zukünftig im Rahmen der NFDI Förderung auf die Forschungsbereich Materialwissenschaft & Werkstofftechnik 405&406 der DFG Fachsystematik fokussieren. Dabei stellt die digitale Repräsentation von Materialien und deren relevanter Prozess- bzw. Belastungsparameter die zentrale Herausforderung dar. Die Digitale Transformation in den Materialwissenschaften und der Werkstofftechnik ist dabei der Weg dorthin und zugleich Bestandteil der Vision der NFDI-MatWerk.

Dieser Prozess berührt notwendigerweise Kernaspekte unserer wissenschaftlichen Arbeitsweise, angefangen vom wissenschaftlichen Austausch, über unsere Art des Umgangs mit Daten bis hin zu den  resultierender technologischer Möglichkeiten [s. Strategiepapier Digitale Transformation in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik]. Ein wesentlicher Aspekt sind “Daten”: nur durch umfangreiche Datenbestände kann eine exakte Nachvollziehbarkeit von Materialien und Prozessschritten ermöglicht werden.

Für einzelne wissenschaftliche Gruppen kann es schwierig sein, Maßnahmen zu implementieren, die beispielsweise die Pflege oder Dokumentation von Datensätzen ermöglichen, oder die die Interoperabilität unterschiedlicher Methoden in Bezug auf Datenformate sicher stellen. Dies wird ist allem darum kritisch, da die Konstruktion, Verarbeitung, Charakterisierung und Simulation von Materialien seit jeher eine gemeinsame Anstrengung mehrerer Gruppen erfordert, um deren Komplexität gerecht zu werden. Die Digitale Transformation ist somit eine Chance aber auch Herausforderung, diesen Austausch zu fördern, zu strukturieren und zu optimieren, sofern transparente Kommunikationsstandards etabliert werden. Daher muss eine solche grundlegende Transformation durch eine gemeinschaftliche Anstrengung angegangen werden.

Das Wissenschaftskonsortium NFDI-MatWerk ist dazu die Lösung.

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